Nachdem ich mit der Ernährung bei Johnny immer so meine Probleme hatte, da er nach einer gewissen Zeit sein Futter verweigerte und ich ständig die Futtersorten wechseln musste, habe ich mich entschlossen einen, für mich, ganz neuen Weg zu gehen. Ich fing an mich für die BARF-Ernährung (Biologische, Artgerechte, Rohe Fütterung) zu interessieren und durchstöberte hierzu stundenlang das Internet. Lange Gespräche mit meinen Freundinnen, Melanie und Diana, überzeugten mich schließlich es auch zu versuchen und von Diana bekam ich dann auch das Fleisch, Kräuter, Öl, usw. .

Natürlich wäre es einfacher gewesen durch Dosennahrung Abwechslung in den Speiseplan meiner Lieblinge zu bekommen, aber von dieser Art Fütterung halte ich absolut nichts und die Vielzahl von "Menüs" beim Barfen hat auch kein Dosenfutterhersteller !

Ich tue ansonsten wirklich unheimlich viel für meine Schätzchen, aber beim Futter habe ich eigentlich geschlampt ! Es war ja auch sehr bequem einfach nur das Trockenfutter aus der Tonne zu holen, aber ich will ja auch nicht jeden Tag das selbe Essen auf dem Tisch haben, also kann ich das auch nicht von meinen Hunden verlangen.

Ich war sehr gespannt, wie meine Buben auf die neue Nahrung reagieren würden und konnte die erste Barf-Fütterung kaum erwarten. Schon als ich das Fleisch zum auftauen aus dem Gefrierschrank holte, führten meine Hunde eine Art Freudentanz auf, als ob sie wussten, das es für sie ist. Immer wieder gingen sie in die Küche um zu kontrollieren, ob das , für sie, gut riechende Zeug noch an seinem Platz stand.

Am Abend ging es dann los, ich füllte die Näpfe mit Fleisch, Flocken, Kräutern und Öl und stellte sie an die Futterplätze. Innerhalb weniger Minuten waren die Näpfe leer und sahen aus, als ob sie aus der Spülmaschine kommen - Reste vom Trockenfutter standen meistens noch bis zum nächsten Mittag da !

Der Blick meiner Lieblinge nach dieser Mahlzeit zeigte mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin und ich kann nur jedem empfehlen sich mit dem Barfen mal auseinander zu setzen und es auch mal zu probieren.

Meine Hunde sind davon begeistert und wenn es ihnen gut geht, geht es auch mir bestens !

Auf unserem Speiseplan stehen: Rohes Fleisch von Rind, Lamm, Huhn und Fisch, Getreideflocken, Nudeln (gekocht), Reis (gekocht), Kartoffeln (gekocht), Obst, rohes Gemüse, Salat, Eier, Hüttenkäse, Quark, Honig, gemahlene Nüsse, Kokosflocken, verschiedene Kräuter und Öle.

Wie Sie sehen, sind hier viele Möglichkeiten gegeben, den Hund abwechslungsreich zu ernähren.

Keine Angst, die Zubereitung der Mahlzeiten sind nicht zeitaufwendig und es macht einfach Freude, zu sehen, wie gut die Hunde das Futter annehmen !

 

Hier nun 2 Seiten, auf denen Sie sich ausgiebig über BARF informieren können: